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Das hormonrefraktäre
Prostatakarzinom
Von einem hormonrefraktären
Prostatakarzinom (HRPC) wird in der urologischen Onkologie
dann gesprochen, wenn das Prostatakarzinom auf jegliche hormonelle
Manipulation resistent geworden ist und einen weiteren klinischen
(z.B Tumorzunahme im Computertomogramm) oder
biochemischen (weiterer PSA-Anstieg) Progress
aufweist !
Hier kann das
das Prostatakazinom zugelassene Medikament Taxotere® (Docetaxel)
in vielen Fällen helfen ein weiteres Wachsen
des Prostatakrebsen zeitlich zu begrenzen.
Vor Einsatz dieses Medikamentes
muß zunächst überprüft werden, ob tatsächlich
alle hormonellen Therapiemaßnahmen eingesetzt wurden und es
trotzdem unter dieser Behandlung erneut zu einem Progress gekommen
ist. Hierbei muß noch einmal ein "kompletter urologischer
Status" erhoben werden, u.a. mit Hilfe einer transrektalen
Ultraschalluntersuchung der Prostata.
Wenn alle hormonellen therapeutischen
Maßnahmen durchgeführt wurden und die Erkrankung sich
weiterhin verschlechtert, wird mit dem Patienten die ambulante Chemotherapie
mit dem Medikament Taxotere® besprochen. Voraussetzung für
die Behandlung ist ein gewisser allgemeiner Gesundheitszustand des
Patienten, der vor dieser Therapie erhoben wird.
Die Chemotherapie wird nach
dieser Voruntersuchung und der Information über mögliche
Nebenwirkungen eingeleitet. Sie erfolgt i.d.R. alle drei Wochen
in der Praxis und benötigt einen Zeitaufwand von ca. zwei Stunden.
Selbstverständlich erfolgt in regelmäßigen Abständen
eine Laborkontrolle, sowie eine allgemeine körperliche Untersuchung.
Dieses
sollte für Sie nur eine kurze Information zur Behandlung des
hormonrefraktären Prostatakarzinomes sein. Sie kann nicht als
vollständige Aufklärung dienen. Sollten Sie noch Fragen
haben, so bitte ich Sie um ein persönliches Vorgespräch
in Geilenkirchen
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